Häufig gestellte Fragen zum Thema Augenakupunktur
Augenakupunktur - was ist dies eigentlich?
Was kann ich mir als Patient darunter vorstellen?
Wie, wobei, wann kann mir mit dieser Form der Akupunktur geholfen werden?
Werden die Nadeln etwa ins Auge gesetzt?
Das sind alles Fragen, die mir immer wieder gestellt werden und auf die ich hier gerne ausführlich und detailliert eingehen werde.
Seit über 15 Jahren wird diese besondere Form der Augenakupunktur von mir in meiner Praxis durchgeführt.
Die häufigsten Augenerkrankungen die behandelt werden sind:
- Altersweitsichtigkeit
- Maculadegeneration (trockene und feuchte AMD)
- Maculaoedem
- Grüner Star (Glaukom)
- Augendruck erhöhter
- Retinitis pigmentosa
- Netzhautablösungen (Ablatio retinae)
- Netzhautblutungen
- Diabetische Retinopathie
- Augenvenenthrombosen + Augeninfarkt
- Kurzsichtigkeit bis zum 18.Lebensjahr
- Weitsichtigkeit bei Kindern, auch mit Schielwinkel
- Weitsichtigkeit bei Erwachsenen
- Gehirn und Augentraumata
- Augennervquetschungen (zum Beispiel durch Hirntumor)
Zwar können nicht alle Augenerkrankungen vollständig geheilt werden, jedoch meist stark gemindert oder es kann ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Dadurch haben wir eine sinnvolle Ergänzung sowie Alternative zur klassischen schulmedizinischen Behandlung zur Verfügung.
Entwickelt hat diese Methode zur Therapie von Augenerkrankungen Prof. John Boel aus Dänemark. Er hat in dieser Zeit sicher mehr als 8000 Patienten mit Augenleiden aller Art erfolgreich behandelt. Nachdem ich an mehreren seiner Seminare und Fortbildungen im In- und Ausland teilgenommen hatte und auch eine Weile bei ihm hospitieren durfte, entschloss ich mich , diese Behandlungsmethode auch in meiner Praxis durchzuführen.
Das genaue Behandlungsschema sieht wie folgt aus:
Bei der Augenakupunktur werden spezielle Akupunkturpunkte, die mit dem Auge über ein spezielles Mikrosystem in direkter Verbindung stehen, gestochen. Dies sind insgesamt 8 Punkte, also 8 Nadeln. Zwei an den Füßen, zwei an den Knien, zwei an den Händen und jeweils eine je im Bereich der Augenbrauen. Bei Kindern und sehr ängstlichen Patienten kann man alternativ auch über die Ohrakupunktur arbeiten, d.h. man sticht nur kleine Akupunkturnadeln am Ohr, anstatt die 8 Nadeln wie geschildert am Körper.
Zeitlicher Ablauf der Behandlung:
Der zeitliche Ablauf ist wie folgt: In der ersten Behandlungswoche wird der Patient an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, jeweils zweimal im Abstand von einer Stunde oder länger, für die Dauer einer halben Stunde akupunktiert. Es geht auch Vormittags eine halbe Stunde sowie Nachmittags eine halbe Stunde. Therapiedauer: 2 Wochen täglich jeden Tag vorgenannte Doppelakupunktur. Dann genau eine Woche Therapiepause. Anschließend nochmal eine Woche tägliche Akupunktur - siehe vorherige Erklärung.
Akupunktur für Jeden?
Da jeder Mensch unterschiedlich auf eine Akupunkturbehandlung anspricht, kann man leider keine allgemeinen Regeln aufstellen. Bei manchen Patienten werden schon nach 5-10 Sitzungen(Tagen) große Erfolge erreicht, bei anderen dauert er mehrere Monate. Aus Erfahrung weiß man, dass ca. 10% aller Patienten resistent sind gegen jede Art von Akupunkturbehandlungen. Man kann aber meist schon in den ersten Behandlungswochen erkennen, wie und ob ein Patient auf Akupunktur anspricht und ob eine Weiterbehandlung sinnvoll ist. Bei Maculadegeneration sowie Retinitis pigmentosa sind die Behandlungszeiten in der Regel am längsten. Eine gründliche Krankengeschichtenerhebung(Anamnese) sind vor Behandlungsbeginn selbstverständlich.
Allgemeine Erfolgsaussichten:
Grundsätzlich sind fast alle Augenerkrankungen mit Akupunktur behandelbar. Die fast einzige Augenerkrankung die man leider nicht behandeln, bzw. bessern kann , ist die Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen ab dem 18. bis 20. Lebensjahr. Ansonsten besteht eine außergewöhnlich gute Erfolgsquote, d.h., bei den meisten Patienten lässt sich eine Verbesserung am Auge erreichen. Bei Augenleiden, die nicht durch Funktionsstörungenim Gehirn (Blutgerinnsel, Thrombosen im Kopfbereich, Gehirnquetschungen nach Unfällen) bedingt sind, gibt es also eine gute bis sehr gute Chance auf Verbesserung.
Behandlung von Kindern:
Um noch einmal kurz auf die Behandlung von Kindern einzugehen, kann man sagen, dass sie grundsätzlich in jedem Alter behandelbar sind, sogar auch im Säuglingsalter. Es gibt besonders dünne Spezialnadeln, dadurch lässt sich die Behandlung fast schmerzfrei durchführen, oder man arbeitet in diesen Fällen, wie schon vorher erwähnt über die Ohrakupunktur, die die Kinder in der Regel sehr gut tolerieren. Grundsätzlich sind Ängste von Eltern auf das Kind übertragbar, je offener diese an die Behandlung herangehen, desto weniger ängstlich ist das Kind. Und es ist doch für alle ein sehr schöner Erfolg, wenn sich die Sehfähigkeit verbessert, und sich der Schielwinkel aufhebt oder verbessern lässt.
Interview zum Thema Tinnitus einer Naturheilzeitschrift
Klingeln, klopfen, rauschen im Ohr
Gehören auch sie zu den Menschen, die unter diesem heimtückischen Ohrenrauschen leiden? Bei denen eine medikamentöse Therapie nichts oder nicht viel geholfen hat? Warum es nicht mal auf eine andere Art versuchen? Mit guten Ergebnissen und völlig frei von irgendwelchen Nebenwirkungen? Ich zeige Ihnen den Weg.
Dr. Teuber im Interview mit einem Magazin (Punktmagazin):
Punkt: Herr Dr. Teuber, wie kann man Tinnitus alternativ und mit großem Erfolg behandeln?
Dr. Teuber: Wie ich schon früher berichtete, arbeite ich mit den Akupunkturmethoden des dänischen Augenakupunkteurs Prof. John Boel. Mit seinen Systemen kann man sehr viele Augenerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Sportprobleme effektiv, schonend und mit sehr guten Resultaten behandeln. Prof. Boel betreute über 2 Jahre die Telecom-Profiradmannschaft während der Tour de France. Welche Erkrankungen bei den Fahrern auch immer vorliegen, er geht nach einem neuen Akupunktursystem, dem ECIWO-System, bei der Behandlung vor. Und in den letzten Jahren gab es bei der Telecom-Mannschaft keine Fahrausfälle aus gesundheitlichen Gründen bei der Tour de France.
Bjarne Riis, Däne, wurde 2 x Tour de France Sieger, weil Prof. John Boel ihn über 3 Wochen der Tour de France Dauer, jeden Abend akupunktiert hat, egal ob Rippenprellungen oder anderen Erkrankungen.
Punkt: Und dieses Akupunktursystem kann man auch bei Tinnitus anwenden?
Dr. Teuber: Wie bei der Augenakupunktur, die ich seit Jahren anwende, entschied ich mich auch in der Behandlung des „Tinnitus“ wieder zur Übernahme des Boel´schen Konzepts bei der Behandlung der leidgeprüften Tinnitus-Patienten. Zusätzlich behandle ich noch mit einer Kombination von verschiedenen Zusatztherapien, um eine bessere Effektivität zu erzielen, sowie auch einem Tinnitus Ohr-Laser. Der Tinnitus-Ohr-Laser wird während der gut halbstündigen Akupunktur für 2 x 20 Minuten Dauer, in beide Ohren vor das Trommelfell gesteckt. Er hat die Größe eines halben normalen Kugelschreibers.
Meine Tinnitus-Therapie läuft in folgenden Schritten ab: Nach den Regeln der TCM-Akupunktur werden zwei Nadeln beim sitzenden Patienten gesetzt. Jetzt werden nach dem ECIWO-System an jeder Hand zwei Nadeln gesetzt. Man kommt also mit dieser Therapie mit maximal sechs Nadeln aus. Die Therapiedauer mit Nadelsetzen beträgt etwa ein halbe Stunde, mindestens zweimal die Woche über einen Zeitraum von ca. 10 bis 15 Sitzungen. Nachdem die Nadeln gezogen wurden, quaddle ich mit Ginko Syxyl D3 Amp. Verschiedene Akupunkturpunkte am Ohr. Zusätzlich nimmt der Patient 3 x 1 Tablette Ginko Syxyl D2 und 3 x 1 Tablette Magnesiumasparat pro Tag ein. Parallel zu den Akupunktursitzungen kann die intravenöse i.v. Sauerstofftherapie ( Oxyven ) durchgeführt werden. Früher in Stuttgart führte ich auch die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Ardenne durch. Man inhaliert 20 Minuten lang konzentrierten Sauerstoff über eine Maske, an deren Kopf mit fünf Millionen negativ geladenen Teilchen ionisiert wird. Mit der Ionisation und der Gabe der Medikamente wird erreicht, dass der Sauerstoff bis in die feinsten Kapillaren geleitet wird. Die Sauerstoffsitzungen erfolgen durchgehend bis 18 Sitzungen. Natürlich werden vor der Therapie alle vorher gestellten Diagnostiken und Therapien mit dem Patienten durchgesprochen, um eine höchstmögliche Effektivität meiner Behandlung zum Wohle des Patienten zu erzielen. Das Erkennen von Störfeldern oder Therapieblockaden spielt ebenfalls eine große Rolle.
Der Vorteil meines kombinierten Behandlungs-Schemas ist: Man kann mit dieser Methode auch dann noch Erfolg haben, selbst wenn der Tinnitus schon seit Jahren besteht und vielerlei erfolglose Behandlungen vorgenommen wurden. Leider ist es immer wieder so, dass die Patienten erst kommen, wenn andere Behandlungsmethoden nicht geholfen haben.
Punkt: Herr Dr. Teuber, was ist Tinnitus und welche Ursachen hat er?
Dr. Teuber: In den letzten Jahren haben Tinnituserkrankungen stark zugenommen. Ursache sind oft Lärmschäden, z.B. Disco, Durchblutungsschäden, Hörsturz, Schall- sowie Knalltrauma, Stress oder eine Erkrankung, eigentlich ein Symptomenkomplex, namens Morbus ( Krankheit ) Meniér. Der Tinnitus ist im engeren Sinne eine gestörte Informationsverarbeitung im Gehirn. Rauschen im Ohr, Klingeln und Klopfen hören Tinnitus Betroffene nicht mit dem Ohr, sondern sind Geräuschwahrnehmungen des Gehirns. Diese Geräuschwahrnehmungen erfolgen ohne äußere Geräuschquelle und ohne mechanische oder vibratorische Aktivität der Gehörschnecke. Die jüngsten Konzepte wenden sich ab von der isolierten Betrachtung des Innenohrs als ursächlichem Organ bei Ohrgeräuschen. Stattdessen sind die zentralen Anteile des gesamten Hörsystems beteiligt und sollten bei der Therapie berücksichtigt werden. So sind die höheren akustischen Zentren verknüpft mit dem limbischen System, dem Sitz unserer Gefühlswelt. Die verschiedenen Stationen unseres Hörsystems modellieren den Höreindruck, den wir im primären Hörzentrum schließlich bewusst wahrnehmen. Dem zentralen Hörsystem kommt somit die Funktion eines Filtersystems zu. Es filtert die akustischen Signale aus dem Innenohr und hält sie von der Verknüpfung mit subcorticalen Zentren fern. Dieses Filtersystem ist das physiologische Korrelat für die Tatsache, dass wir nur ca. 30% der Umgebungsgeräusche wahrnehmen. Bei Tinnituserkrankten ist diese Filterfunktion gestört. Die hemmenden Systeme sind nicht mehr in der Lage, die Verknüpfung der akustischen Signale mit den subcorikalen Arealen zu verhindern. Die Folge: Die immer vorhandenen Grundgeräusche werden wahrgenommen.
Eine objektive Erfassung der Tinnitusbeschwerden ist derzeit wissenschaftlich nicht möglich. Hierin liegt auch der Grund weshalb eine gezielte medikamentöse Behandlung in den letzten zwei Jahrzehnten wenig oder gar nicht erfolgreich war.
Die allerbeste Therapie, bei Tinnitus, ist Ruhe sowie Lärmreduzierung für beide Ohren. Man dies sehr erfolgreich unterstützen, durch Ohrstöpsel, oder eine Knetmasse, welche man selber ins Ohr macht. Durch die Knetmasse kann man ein Plastikröhrchen schieben, damit sie sich fast normal unterhalten können. Beide Ohren brauchen Ruhe, Ruhe, und nochmal Ruhe.
Punkt: Herr Dr. Teuber, wir bedanken uns für diese für alle Betroffenen umfassende Information.